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Rechtliche Hindernisse beim Eintritt des Unternehmens in den polnischen Markt


Rechtliche Hindernisse beim Eintritt des Unternehmens in den polnischen Markt

In den letzten 30 Jahren, die seit der Wende mittlerweile verstrichen sind, war Polen damit beschäftigt, seine zivilisatorischen und wirtschaftlichen Rückstände gegenüber den entwickelten Volkswirtschaften Westeuropas nachzuholen. Ausländische Investoren haben schon eine Möglichkeit gehabt, die Polen aus der Sicht von Direktinvestitionen und Eintritt des Unternehmens kennenlernen. Zwar ist Polen ziemlich hoch entwickelt, aber es gibt hier mehrere rechtliche Hindernisse, die der Eintritt des Unternehmens in den polnischen Markt erschweren. Laut „Doing Business Rangfolge”, der die Regelungen aus der Sicht von Unternehmen bewertet, nimmt Polen den 128 Platz in dem Rangfolge von 190 Länder ein. Hinzu kommen solche Faktoren wie Bürokratie, hohe Steuern, komplizierter Rechtssystem und lange administrative Prozessen.

 

Die Gewerbeausübung

Die Gewerbetätigkeit den Unternehmen aus der EU oder EFTA funktioniert unter den gleichen Bedingungen und Regeln wie polnische natürliche oder juristische Personen. Hinzu kommen solche Möglichkeiten wie Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Aktiengesellschaft (AG), Gesellschaft bürgerlichen Rechts, Offene Handelsgesellschaft, Kommanditgesellschaft, Partnergesellschaft, Kommanditgesellschaft auf Aktien und Einzelunternehmen. Die beliebteste Rechtsform für ausländische Investoren ist unbestreitbar die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, in der die Anteilseigner der Körperschaft nicht persönlich für die Schulden der Firma haft. Deshalb ist das notwendig, diese Form ein bisschen beschreiben. Im Vergleich zu anderen Formen der Gewerbeausübung, sind die Kosten der Firmagründung in der GmbH relativ geringere und die Registierungsprozedere im Unternehmerregister (KRS) sind schnellere.

 

Der erste Schritt zur Gründung einer Firma ist die Auswahl der entsprechenden Rechtsform, weil das den entscheidenden Einfluss auf den weiteren Prozess hat. Wenn es um die GmbH und AG geht, die Gründung erfolgt vor einem polnischen Notar. Die Satzung muss notariell beglaubigt werden.  Ausländische Investoren beklagen die Kosten, die mit der Anmeldung und Registrierung einer Firma einhergehen.

 

Polnische Bürokratie und Administration kann Investoren verschreckt

Die Studie von Maison & Partner aus dem Jahr 2019 hat die Hindernisse in dem polnischen Markt aus der Sicht von Unternehmen untersucht. Sie haben zu dem Ergebnis gekämmt, das Bürokratie einer der störenden Hindernisse in Polen ist. Ein großes Problem für die Unternehmen ist, dass sich ständig das Recht ändert. Allein im Jahr 2020 hat der Staat 200 Gesetze und 1500 Vorschriften erlassen, die die Wirtschaft betreffen. Der Verwaltungsaufwand kann auch der Problem sind. Im Jahr 2015 besteht der Steuersystem aus 11 Steuergesetze und über 260 Verordnungen des Finanzministers.

 

Polen – ein unausgeschöpftes Potenzial?

Unbestreitbar gibt es in Polen gibt viele rechtliche Hindernisse. Trotzdem bevor der Pandemie entwickelt sich die polnische Wirtschaft unterbrochen seit 1991 – in den letzten 20 Jahren wuchs das Pro-Kopf-BIP um 6% pro Jahr. In der Grafik kann man eine Vergleichsanalyse der Wirtschaftsleistung der Länder Mitteleuropas in den ersten Transformationsjahren. Es fällt auf, dass Polen die höchste durchschnittliche Pro-Kopf-BIP-Dynamik nach Kaufkraftparität erreichte – 6% nach CAGR Index. Das hat zur Folge, dass Polen einer der besten Staate aus der Sicht von Investoren ist.

 

Außerdem hat Polen relativ niedriger Wert des Produktionskapitals und das hilft hohe Investitionsrendite zu erreichen. Deutschland ist das wichtigste Land, wenn es um die Direktinvestitionen geht. Seit der Wende im Jahr 1989 hat Deutschland über 35 Mrd. PLN investiert, was macht circa 21% allen Direktinvestitionen in Polen.

 

Was sollen ausländische Unternehmern machen?

Zu den Branchen, die am schnellsten entwickelt werden, gehören solche Bereiche wie der Immobilienmarkt und IT Sektor. Das hat zur Folge, dass das rentabel ist, in diese Branchen in Polen zu investieren. Als Nächstes sollten Analyse auf regionaler Ebene, Analyse der Entwicklung, Analyse der Infrastruktur und eine umfassende Durchsicht der nationalen Vorschriften durchgeführt werden. Unternehmern sollen auch Rechtshilfe in Anspruch nehmen, um den Eintritt des Unternehmens in den polnischen Markt durchzuführen.

Es ist auch vorschriftsmäßig, Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) in Anspruch nehmen. Zu ÖPP gehören Institutionen, mit deren Hilfe staatliche (lokale) Behörden mit privaten Investoren zusammenarbeiten können, um gemeinsame Ziele schnell, einfach und effektiv zu erreichen.

Mann kann auch für Sonderwirtschaftszonen (SWZ) sich interessieren. SWZ sind abgegrenzte Gebiete in verschiedenen Regionen Polens, wo polnische und ausländische Investoren die Geschäftstätigkeit im Rahmen der staatlichen Beihilfe unter Vorzugsbedingungen ausüben können. In den Sonderwirtschaftszonen kann mit große steuerlichen Begünstigungen rechnen, wie Befreiung von der Immobiliensteuer, mit Unterstützung während des Investitionsprozesses und mit günstige Infrastruktur.

 

Weronika Książek

Komentarze (1)

Frank Schulz

2021-05-21 00:45:34

Großartiger Artikel Frau Książek!!

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